Marokkanische Küche & Tee
Tajine und Minztee sind das Herz der marokkanischen Alltagsküche. Beide werden oft gekauft, ohne die entscheidenden Unterschiede zu kennen – hier stehen sie.
Tajine-Topf, traditionell
Am besten für: täglichen Gebrauch
Marokkanisches Minztee-Set
Am besten für: Gäste bewirten
Ras el Hanout Gewürzmischung
Am besten für: Tajine & Couscous
Marokkanisch kochen: die drei Grundlagen
Die Tajine ist ein Garverfahren, kein Topf
Der spitze Deckel führt aufsteigenden Dampf zurück ins Gargut – deshalb braucht ein Tajine-Gericht kaum zugesetzte Flüssigkeit. Wer zu viel Wasser angießt, bekommt Suppe statt Schmorgericht.
Minztee wird gegossen, nicht gerührt
Der Tee wird aus Höhe in die Gläser gegossen, damit sich Schaum bildet. Das ist nicht nur Show, sondern gehört zur Zubereitung: Der Tee wird dabei durchmischt und belüftet.
Gewürze kommen früh, nicht am Ende
Ras el Hanout wird oft mit den Zwiebeln angeschwitzt, bevor Fleisch oder Gemüse dazukommen. So können die gemahlenen Gewürze ihr Aroma gut entfalten.
Häufige Fragen
Brauche ich für eine Tajine einen speziellen Herd?
Ton-Tajines sind nur eingeschränkt herdtauglich – die Herstellerangabe zählt (oft ist ein Diffusor nötig). Für Induktion gibt es Varianten mit Gusseisen-Boden.
Welcher Tee gehört in einen marokkanischen Minztee?
Traditionell grüner Gunpowder-Tee mit frischer Nana-Minze und reichlich Zucker.
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